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Webdesign

Website für kleine Unternehmen: Was wirklich nötig ist und was warten kann

Eine Website für kleine Unternehmen muss nicht groß sein. Sie muss Anfragen bringen, mit wenig Zeit und kleinem Budget. Hier steht, welches Minimum dafür reicht, was getrost warten kann, wie viel Arbeit Selbermachen ehrlich bedeutet und warum Kleinunternehmer jeden Preis mit Umsatzsteuer rechnen sollten.

Von Fabian Wörner · · 10 Min. Lesezeit

Fabian Wörner, Webdesigner aus Nürtingen, Autor des Ratgebers zur Website für kleine Unternehmen

Was eine kleine Website leisten muss, und was nicht

Ein kleines Unternehmen braucht keine Website, die alles kann. Es braucht eine, die eine Aufgabe erfüllt: Wer Sie bei Google, in einer KI-Antwort oder über eine Empfehlung findet, soll sich bei Ihnen melden. Alles, was dabei nicht hilft, kostet nur Zeit und Geld.

Dafür muss die Website auf dem Handy drei Fragen schnell beantworten:

  • Bin ich hier richtig? Passt der Betrieb zu meinem Problem, meinem Ort und meiner Auftragsgröße? Das muss in fünf Sekunden klar sein.
  • Kann ich dem vertrauen? Echte Projekte, echte Gesichter, echte Bewertungen. Und eine Website, die bei Google und in der KI-Suche auftaucht.
  • Was mache ich jetzt? Ein einfacher nächster Schritt ohne Risiko: anrufen, WhatsApp, kurzes Formular.

Das ist der Maßstab für jede Entscheidung in diesem Artikel. Ein Baustein, der keine dieser Fragen beantwortet, gehört nicht ins Minimum. Wie der Seitenplan im Einzelnen aussieht und welche Pflichtangaben ins Impressum gehören, steht ausführlich im Ratgeber Firmenwebsite erstellen. Hier geht es um die Frage davor: Was ist bei wenig Zeit und Budget wirklich nötig?

Das Minimum, das Anfragen bringt

Diese sieben Bausteine reichen für den Start. Fehlt einer davon, verlieren Sie Interessenten, die eigentlich schon bei Ihnen waren.

BausteinWarum er ins Minimum gehörtWoran Sie ihn erkennen
Startseite mit klarem ersten SatzBesucher entscheiden in Sekunden, ob sie richtig sind.Was Sie tun, für wen und wo, in einem Satz ganz oben.
Eine Seite je LeistungWer „Badsanierung“ oder „Paarcoaching“ sucht, will genau das finden, auch bei Google.Jede Hauptleistung hat eine eigene Seite mit eigenem Titel. Drei gute reichen.
Ein einfacher KontaktwegJe weniger Schritte, desto mehr Anfragen.Telefon zum Antippen, WhatsApp oder ein kurzes Formular, auf jeder Seite erreichbar.
Echte FotosEin Gesicht und echte Arbeiten schaffen Vertrauen, Stockbilder nicht.Sie, Ihr Team, Ihre Arbeit. Handyfotos bei Tageslicht genügen.
BelegeVor dem ersten Kontakt sucht jeder nach einem Grund, Ihnen zu glauben.Bewertungen, Beispiele, Qualifikationen oder ein kurzer Satz eines Kunden.
Impressum und DatenschutzPflicht für jede geschäftliche Website.Von jeder Seite mit einem Klick erreichbar. Was hineingehört, regelt für das Impressum § 5 DDG.
Google-UnternehmensprofilIhr Profil kann bei Google und in Maps erscheinen, auch für Menschen, die Ihre Website nie öffnen.Profil bestätigt, Kategorie, Einzugsgebiet, Telefon und Website eingetragen.

Das Unternehmensprofil können Sie selbst anlegen, auch bevor die Website steht. Google führt Sie durch wenige Schritte: Name, Kategorie, Einzugsgebiet, Telefonnummer und Website eintragen, dann bestätigen. Wer kein Ladengeschäft hat, blendet die Adresse aus. Sichtbar wird das Profil erst nach der Bestätigung.

Ein Onepager, also alles auf einer einzigen Seite, kann reichen, wenn Sie genau eine Leistung anbieten. Sobald es zwei oder drei verschiedene sind, lohnen sich eigene Seiten, weil Besucher und Google dann schneller sehen, was genau Sie anbieten.

Was warten kann, und wann es dazukommt

Vieles, was in Ratgebern als „gehört dazu“ steht, ist für den Start eines kleinen Unternehmens verzichtbar. Es ist nicht falsch, nur nicht dringend. Die rechte Spalte nennt den Anlass, ab dem sich der Baustein lohnt.

BausteinLohnt sich, wenn …
Blog oder RatgeberKunden Ihnen immer wieder dieselben Fragen stellen und Sie Lust haben, sie einmal gut zu beantworten.
Eigene Seiten für OrteSie in mehreren Orten arbeiten und dort gefunden werden wollen, mit echtem Inhalt je Ort.
KarriereseiteSie wirklich jemanden suchen. Dann aber mit Bewerbung in zwei Minuten am Handy.
Online-TerminbuchungTermine Ihr Geschäft sind, etwa im Salon oder im Coaching, und das Telefon Sie bei der Arbeit stört.
Online-ShopSie Produkte verschicken wollen. Für Dienstleistungen reicht eine Anfrage.
MehrsprachigkeitEin spürbarer Teil Ihrer Kunden eine andere Sprache spricht.
Newsletter, Kundenkonto, ChatEs einen klaren Zweck gibt und jemand die Pflege übernimmt.
Neues Logo und ErscheinungsbildDas alte wirklich schadet. Ein sauber gesetzter Firmenname genügt für den Anfang.

Wichtig ist nur, dass die Website so gebaut ist, dass diese Bausteine später ohne Neubau dazukommen können. Fragen Sie das jeden Anbieter, bevor Sie unterschreiben.

Selbermachen: wie viel Zeit es ehrlich kostet

Baukästen werben damit, dass eine Website in wenigen Minuten steht. Das stimmt für die Vorlage. Die Arbeit, die über Anfragen entscheidet, nimmt Ihnen aber kein Baukasten ab. Eine belastbare Statistik, wie lange kleine Unternehmen dafür brauchen, habe ich nicht gefunden. Deshalb hier die Aufgaben, damit Sie Ihren eigenen Aufwand schätzen können:

  1. Werkzeug wählen und einrichten: Tarife vergleichen, Vorlage aussuchen, Domain verbinden, E-Mail-Adresse einrichten.
  2. Texte schreiben: Startseite, je Leistung eine Seite, Über-mich, Kontakt. Für die meisten Menschen ist das der aufwendigste Teil, weil man über sich selbst am schwersten schreibt.
  3. Fotos machen und auswählen: fotografieren, zuschneiden, verkleinern, damit die Seite am Handy schnell lädt.
  4. Aufbau und Gestaltung: Vorlage anpassen, Seiten anlegen, alles am Handy prüfen.
  5. Rechtliches: Impressum, Datenschutzerklärung und gegebenenfalls Cookie-Einwilligung, passend zu dem, was Ihre Seite wirklich einsetzt.
  6. Google: Seitentitel und Beschreibungen, Unternehmensprofil anlegen und bestätigen.
  7. Pflege: Öffnungszeiten, Preise und Leistungen aktuell halten, Rechtstexte bei Änderungen anpassen.

Rechnen Sie Ihre Zeit dann in Geld um: Ihre Stunden mal das, was eine Stunde im Betrieb wert ist. Ein frei angenommenes Beispiel, keine Messung: 30 Stunden mal 50 € sind 1.500 €, die auf keiner Rechnung stehen. Setzen Sie Ihre eigenen Werte ein. Was Baukästen im Monat kosten und wie man das über drei Jahre vergleicht, steht im Ratgeber Website erstellen: Kosten ehrlich gerechnet.

Selbermachen ist trotzdem oft die richtige Wahl. Es passt, wenn Sie gern schreiben, Abende frei haben, eine einzige Leistung anbieten und zunächst vor allem eine Visitenkarte im Netz brauchen.

Wann sich Machen-lassen lohnt

Die ehrliche Antwort hängt an zwei Zahlen: Was ist ein Auftrag bei Ihnen wert, und wie viele zusätzliche Anfragen braucht es, bis die Website bezahlt ist? Dafür gibt es auf der Seite Webdesign einen kleinen Rechner, ab wann sich die Website bezahlt macht.

Machen-lassen lohnt sich eher, wenn mindestens zwei dieser Punkte zutreffen:

  • Ein einzelner Auftrag ist bei Ihnen einige Hundert Euro oder mehr wert.
  • Sie bieten mehrere Leistungen an oder arbeiten in mehreren Orten.
  • Texte schreiben liegt Ihnen nicht, oder Sie schieben es seit Monaten vor sich her.
  • Ihre Abende gehören Kunden, Buchhaltung oder Familie, nicht einem Baukasten.
  • Sie wollen bei Google und in KI-Antworten gefunden werden, nicht nur eine Adresse im Netz haben.

Ob Sie dafür eine Website kaufen oder mieten, ist eine eigene Frage mit eigener Rechnung. Sie steht im Ratgeber Website mieten oder kaufen.

Ich bin selbst Anbieter, deshalb offen, was es bei mir kostet. Festpreise netto zzgl. USt. Die Firmenwebsite für 1.500 € enthält die Startseite, bis zu fünf Leistungsseiten, eine Kontaktseite mit Formular, Anruf und WhatsApp und alle Texte. Sie ist 14 Tage nach dem Starttermin online. Das Paket Wachstum für 2.500 € ergänzt Ortsseiten, eine Karriereseite, erste Ratgeber-Artikel und die Einrichtung Ihres Google-Unternehmensprofils, online in 21 Tagen. Ihr Aufwand: ein Gespräch, ein paar Handyfotos und eine Rückmeldung zum Entwurf.

Kleinunternehmerregelung: Für Sie zählt der Bruttopreis

Diesen Punkt habe ich in keinem der Ratgeber gefunden, die bei der Suche nach diesem Thema oben stehen, obwohl viele kleine Unternehmen genau hier falsch rechnen.

Was die Regelung ist: Nach § 19 UStG sind die Umsätze eines Unternehmers steuerfrei, wenn sein Gesamtumsatz im Vorjahr 25.000 € nicht überschritten hat und im laufenden Jahr 100.000 € nicht überschreitet. Sie schreiben dann keine Umsatzsteuer auf Ihre Rechnungen.

Was daraus folgt: Nach § 15 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 UStG ist die Umsatzsteuer auf Einkäufe vom Vorsteuerabzug ausgeschlossen, wenn Sie diese Einkäufe für steuerfreie Umsätze verwenden. Für Kleinunternehmer heißt das: Die Umsatzsteuer auf der Rechnung Ihres Webdesigners bekommen Sie nicht vom Finanzamt zurück. Ein Nettopreis ist für Sie also nur die halbe Wahrheit. Sie zahlen netto plus 19 %.

So sieht das mit meinen eigenen Preisen aus. Die Festpreise stehen netto, die Hosting-Pauschale von 19,99 € enthält die Umsatzsteuer bereits.

PostenWas Sie als Kleinunternehmer tragenWas ein Betrieb mit Vorsteuerabzug effektiv trägt
Firmenwebsite, einmalig1.785 €1.500 €
Wachstum, einmalig2.975 €2.500 €
Hosting und Backups, 12 Monate239,88 €201,58 €
Auffrischungspaket, bis zu 10 neue Seiten296,31 €249 €
Erstes Jahr mit Firmenwebsite2.024,88 €1.701,58 €

So ist gerechnet: 1.500 € mal 1,19 ergibt 1.785 €. Dazu kommen zwölfmal 19,99 €, zusammen 2.024,88 €. Ein Betrieb mit Vorsteuerabzug holt sich die Umsatzsteuer zurück und trägt effektiv nur die Nettobeträge. Der Unterschied im ersten Jahr beträgt 323,30 €. Die Domain ist nicht enthalten, eine .de-Domain kostet meist 5 bis 10 € im Jahr.

Was Sie daraus mitnehmen sollten:

  • Vergleichen Sie jedes Angebot brutto. Baukästen, Abos und Webdesigner nennen ihre Preise mal mit, mal ohne Umsatzsteuer. Für Sie zählt nur, was am Ende vom Konto geht.
  • Fragen Sie nach, wenn nichts dabeisteht. „Ist das netto oder brutto?“ ist eine ganz normale Frage.
  • Verzichten nur mit Beratung. Auf die Kleinunternehmerregelung kann man verzichten, dann ist die Vorsteuer wieder abziehbar. Der Verzicht bindet aber mindestens fünf Kalenderjahre (§ 19 Abs. 3 UStG). Wegen einer einzelnen Anschaffung sollte das niemand ohne Steuerberatung entscheiden.

Das ist keine Steuerberatung. Ob die Regelung für Sie gilt und was in Ihrem Fall günstiger ist, klären Sie bitte mit Ihrem Steuerberater oder Ihrem Finanzamt.

Mit kleinem Budget starten: so verteilen Sie die Kosten

Ein kleines Budget heißt nicht, dass die Website schlecht sein muss. Es heißt, klug zu staffeln:

  1. Kostenlos zuerst: Google-Unternehmensprofil anlegen und bestätigen, ein paar gute Fotos machen, die häufigsten Kundenfragen aufschreiben.
  2. Dann das Minimum: Startseite, Leistungsseiten, Kontakt, Pflichtangaben. Nicht mehr.
  3. Später ergänzen: Ortsseiten, Ratgeber oder Stellenanzeigen, wenn ein Anlass da ist.

Achten Sie bei jedem Anbieter auf drei Dinge, die gerade für kleine Budgets zählen: wann Sie zahlen, was laufend dazukommt und was Änderungen kosten. Bei mir gibt es keine Anzahlung, Sie zahlen erst nach Freigabe des Entwurfs und auf Wunsch in schriftlich vereinbarten Monatsraten. Laufend kommen nur 19,99 € im Monat für Hosting und Backups dazu, kein Abo. Kleine Änderungen sind dauerhaft kostenlos, neue Inhalte gibt es im Auffrischungspaket: bis zu 10 neue Seiten für 249 € netto. Das Hosting ist monatlich kündbar, mit 30 Tagen zum Monatsende. Sie bekommen dann alle Dateien der Website und alle Zugänge, die Domain übertrage ich kostenlos. Den Umzug zu einem anderen Anbieter übernehme ich auf Wunsch zu einem festen Preis. Website, Texte und Design gehören Ihnen zu 100 %.

Je nach Branche: was zusätzlich zählt

Das Minimum ist überall gleich. Was darüber hinaus wichtig ist, hängt stark von der Branche ab. Für vier Branchen gibt es eigene Seiten:

Sechs Fehler, die kleine Websites Anfragen kosten

Diese Fehler kosten kein Geld in der Anschaffung, aber Anfragen im Alltag. Die meisten lassen sich an einem Nachmittag beheben.

  1. Leistungen nur als Stichwortliste. „Beratung, Planung, Umsetzung“ sagt niemandem, ob Sie sein Problem lösen. Schreiben Sie je Leistung zwei, drei Sätze: für wen, was genau, was danach anders ist.
  2. Ein Formular mit zehn Pflichtfeldern. Name, Telefon oder E-Mail und eine Nachricht reichen für die erste Anfrage. Alles andere klären Sie im Gespräch.
  3. Preise oder Speisekarte nur als PDF. Auf dem Handy mühsam zu lesen und für Google schwer zu verstehen. Stellen Sie die wichtigsten Angaben als Text auf die Seite.
  4. Website und Google-Profil widersprechen sich. Andere Öffnungszeiten, andere Telefonnummer, anderer Firmenname: Das kostet Vertrauen und manchmal einen vergeblichen Weg.
  5. Keine eigene Domain. Eine Adresse mit dem Namen des Baukastens darin und eine Freemail-Adresse wirken weniger verlässlich als ihr-name.de. Eine .de-Domain kostet meist 5 bis 10 € im Jahr.
  6. Veraltete Inhalte. Ein Hinweis auf Betriebsferien vom letzten Sommer oder ein Angebot, das es nicht mehr gibt, lässt Besucher zweifeln, ob Sie noch erreichbar sind. Lieber weniger Inhalt, der stimmt.

Checkliste: Hat Ihre Website das Minimum?

Öffnen Sie Ihre Website auf dem Handy und haken Sie ab. Jedes Nein ist eine Stelle, an der Anfragen verloren gehen.

  1. Steht im ersten Satz, was Sie tun, für wen und wo?
  2. Hat jede Hauptleistung eine eigene Seite oder einen klar getrennten Abschnitt?
  3. Kann man Sie mit einem Tippen anrufen oder per WhatsApp schreiben?
  4. Ist der Kontaktweg von jeder Seite aus erreichbar?
  5. Sieht man Sie oder Ihr Team auf echten Fotos?
  6. Gibt es mindestens einen Beleg: Bewertungen, Beispiele oder Qualifikationen?
  7. Sind Impressum und Datenschutzerklärung mit einem Klick erreichbar?
  8. Verdeckt das Cookie-Fenster nicht den halben Bildschirm?
  9. Ist Ihr Google-Unternehmensprofil bestätigt und stimmt mit der Website überein?
  10. Sind Öffnungszeiten, Preise und Leistungen aktuell?

Fehlt vieles davon, ist eine neue Website oft schneller als Flickwerk. Fehlt wenig, reichen gezielte Verbesserungen. Wie Sie eine bestehende Website erneuern, ohne Ihre Google-Platzierungen zu verlieren, steht im Ratgeber Website-Relaunch.

Fazit

Eine Website für kleine Unternehmen braucht nicht viel, aber das Richtige: einen klaren ersten Satz, eine Seite je Leistung, einen einfachen Kontaktweg, echte Fotos und Belege, die Pflichtangaben und ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil. Alles andere kommt dazu, wenn es einen Anlass gibt. Selbermachen passt, wenn Sie Zeit und Freude am Schreiben haben, Machen-lassen, wenn ein Auftrag viel wert ist und Ihre Zeit knapp. Und wenn Sie die Kleinunternehmerregelung nutzen, vergleichen Sie jedes Angebot brutto: Bei mir sind das 1.785 € für die Firmenwebsite statt 1.500 € netto.

Häufige Fragen

Was braucht eine Website für kleine Unternehmen mindestens?

Eine Startseite mit klarem ersten Satz, eine Seite je Hauptleistung, einen einfachen Kontaktweg per Anruf, WhatsApp oder Formular, echte Fotos, mindestens einen Beleg wie Bewertungen sowie Impressum und Datenschutzerklärung. Dazu gehört ein bestätigtes Google-Unternehmensprofil.

Reicht ein Onepager für ein kleines Unternehmen?

Wenn Sie genau eine Leistung anbieten, kann eine einzige Seite reichen. Bei zwei oder mehr Leistungen sind eigene Seiten besser, weil Besucher und Google dann schneller sehen, was Sie genau anbieten.

Können Kleinunternehmer die Umsatzsteuer auf die Website zurückholen?

Wer die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG nutzt, hat steuerfreie Umsätze und ist deshalb nach § 15 Abs. 2 UStG vom Vorsteuerabzug ausgeschlossen. Ein Festpreis von 1.500 € netto kostet dann effektiv 1.785 €. Das ist keine Steuerberatung, klären Sie Ihren Fall mit Ihrem Steuerberater.

Wie viel Zeit kostet es, die Website selbst zu erstellen?

Belastbare Durchschnittswerte gibt es nicht. Die Vorlage ist schnell gewählt, Zeit kosten vor allem Texte, Fotos, Rechtstexte, die Ausrichtung auf Google und die spätere Pflege. Schätzen Sie Ihre Stunden und multiplizieren Sie sie mit dem, was Ihnen eine Stunde im Betrieb wert ist.

Was kann bei einer kleinen Website warten?

Blog, Ortsseiten, Karriereseite, Shop, Mehrsprachigkeit, Newsletter und ein neues Logo können warten, bis es einen konkreten Anlass gibt. Wichtig ist, dass die Website so gebaut ist, dass diese Bausteine später ohne Neubau dazukommen.

Was kostet eine Website für kleine Unternehmen bei Fabian Studio?

Die Firmenwebsite kostet 1.500 €, das Paket Wachstum 2.500 €, jeweils als Festpreis netto zzgl. USt. Laufend kommen 19,99 € im Monat inkl. USt. für Hosting und Backups dazu, kein Abo. Sie zahlen erst nach Freigabe des Entwurfs, auf Wunsch in Raten.

Quellen

Stand der Recherche:

  1. Bundesministerium der Justiz: § 19 UStG: Steuerbefreiung für Kleinunternehmer
  2. Bundesministerium der Justiz: § 15 UStG: Vorsteuerabzug
  3. Bundesministerium der Justiz: § 5 DDG: Allgemeine Informationspflichten
  4. Google: Unternehmensprofil auf Google registrieren
  5. Google: Richtlinien für die Darstellung Ihres Unternehmens auf Google

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