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Webdesign

Coaching-Website erstellen: Worauf es ankommt, damit Klienten ein Erstgespräch buchen

Wer eine Coaching-Website erstellen will, steht vor einer schwierigen Aufgabe: Klienten buchen keinen Dienst, sondern einen Menschen. Die Website muss also Vertrauen schaffen, bevor Sie ein Wort gesprochen haben. Hier steht, welche Seiten Sie brauchen, wie Texte klingen, die nicht austauschbar sind, und was bei Klientenstimmen rechtlich gilt.

Von Fabian Wörner · · 12 Min. Lesezeit

Fabian Wörner, Webdesigner aus Nürtingen, Autor des Ratgebers zur Coaching-Website

Was eine Coaching-Website leisten muss

Coaching ist eine Vertrauensentscheidung. Wer Sie anfragt, will über etwas Persönliches sprechen: den Job, die Führungsrolle, eine Trennung, die eigene Richtung. Bevor jemand das tut, prüft er auf Ihrer Website drei Dinge:

  1. Bin ich hier richtig? Arbeiten Sie mit Menschen wie mir und mit meinem Anliegen?
  2. Passt diese Person zu mir? Wie sind Sie, wie arbeiten Sie, kann ich mir ein Gespräch mit Ihnen vorstellen?
  3. Wie geht es weiter? Was passiert im ersten Gespräch, was kostet es, wie buche ich es?

Alles auf Ihrer Website sollte eine dieser drei Fragen beantworten. Ein schönes Design hilft dabei, ersetzt aber keine Antwort.

Die Bausteine: welche Seiten eine Coaching-Website braucht

Für den Start reichen wenige Seiten, wenn jede eine klare Aufgabe hat. Mehr Seiten lohnen sich erst, wenn Sie mehrere Angebote für verschiedene Menschen haben.

SeiteAufgabeWas draufgehört
StartseiteBin ich hier richtig?Ein Satz zu Zielgruppe und Anliegen, ein echtes Foto von Ihnen, der Weg zum Erstgespräch
Angebot, je Format eine SeiteWas bekomme ich?Für wen, Ablauf, Dauer, online oder vor Ort, Preis oder Preisrahmen, typische Fragen
Über michPasst die Person zu mir?Ihr Weg zu dieser Arbeit, wie Sie arbeiten, Qualifikationen mit Nutzen erklärt, Fotos
Erstgespräch und KontaktWie geht es weiter?Ablauf, Dauer, Kosten, Buchung per Kalender, Formular oder WhatsApp
KlientenstimmenHat es anderen geholfen?Echte Stimmen mit Einwilligung, gern mit Ausgangslage und Ergebnis
RatgeberVersteht die Person mein Problem?Artikel zu den Fragen, die Ihre Klienten vor dem Coaching stellen
Impressum und DatenschutzPflichtAnbieterangaben nach § 5 DDG, Datenschutzerklärung

Bieten Sie Einzelcoaching für Privatpersonen und Workshops für Unternehmen an, gehören beide auf getrennte Seiten. Die Menschen, die sie lesen, haben andere Fragen und entscheiden anders.

Positionierung im ersten Satz: austauschbar oder konkret

Der wichtigste Satz Ihrer Website steht ganz oben auf der Startseite. Er sollte drei Dinge enthalten: für wen Sie da sind, bei welchem Anliegen und wie oder wo Sie arbeiten. Ein einfacher Test hilft: Könnte ein anderer Coach denselben Satz auf seine Seite schreiben, ohne etwas zu ändern? Dann ist er austauschbar.

Ein zweiter Test: Würde irgendjemand das Gegenteil schreiben? Wenn nicht, sagt der Satz nichts aus.

AustauschbarKonkret (Beispiel)
„Ich begleite Menschen ganzheitlich auf ihrem Weg zu mehr Klarheit.“„Coaching für Menschen, die nach Jahren im selben Job wissen, dass sie etwas anderes wollen, aber noch nicht was. Online oder in Esslingen.“
„Potenziale entfalten, Ziele erreichen.“„Für neue Führungskräfte, die gestern noch Kollege waren und heute ihr altes Team führen.“
„Ich arbeite wertschätzend und auf Augenhöhe.“„Ich sage Ihnen im Erstgespräch auch, wenn ich nicht die Richtige für Ihr Anliegen bin, und wo Sie besser aufgehoben sind.“
„Zertifizierter systemischer Coach“ als erster Satz„Systemisch heißt bei mir: Wir schauen nicht nur auf Sie, sondern auch auf Ihr Team und Ihre Familie.“
„Jetzt Kontakt aufnehmen“„Kennenlerngespräch, 20 Minuten per Video, kostenlos. Termin wählen“

Eine klare Zielgruppe schließt niemanden aus. Wer nicht genau dazugehört, aber ein ähnliches Anliegen hat, fühlt sich trotzdem eher angesprochen als von einem Satz, der für alle gilt.

Die Über-mich-Seite: Ihre Geschichte statt Lebenslauf

Auf einer Coaching-Website ist die Über-mich-Seite oft die zweitwichtigste Seite nach der Startseite. Hier entscheidet sich die Frage, ob jemand mit Ihnen sprechen möchte. Ein Lebenslauf in Stichpunkten beantwortet sie nicht. Besser funktionieren diese Bausteine:

  • Warum Sie diese Arbeit machen. Ein Erlebnis, ein Wendepunkt, eine Frage, die Sie selbst lange beschäftigt hat. Zwei, drei Absätze reichen.
  • Wie Sie arbeiten, in Alltagssprache. Was passiert in einer Sitzung? Wie viel reden Sie, wie viel der Klient? Gibt es Aufgaben zwischen den Terminen?
  • Qualifikationen mit Übersetzung. Nennen Sie Ausbildungen und Zertifikate, die Sie wirklich haben, und sagen Sie in einem Satz, was sie für den Klienten bedeuten.
  • Für wen Sie nicht da sind. Etwa: „Bei einer Depression oder akuten Krise bin ich nicht die richtige Anlaufstelle, dann ist ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe gefragt.“ Das schafft Vertrauen und grenzt Coaching sauber von Therapie ab.
  • Echte Fotos. Ein Porträt, auf dem man Ihre Augen sieht, und ein, zwei Bilder aus Ihrem Arbeitsumfeld. Stockfotos von lächelnden Menschen am Laptop wirken eher beliebig.

Erstgespräch und Buchung: den nächsten Schritt leicht machen

Das Erstgespräch ist für Interessenten ein großer Schritt. Nehmen Sie ihnen die Unsicherheit, indem Sie vorher beantworten, was sie sonst fragen müssten:

  • Wie lange dauert es, und kostet es etwas?
  • Per Telefon, per Video oder vor Ort?
  • Was passiert darin, und muss ich mich vorbereiten?
  • Bin ich danach zu etwas verpflichtet?

Für die Buchung selbst gibt es drei übliche Wege:

WegVorteilNachteil
Kurzes FormularSie erfahren vorab, worum es geht, und können passend antwortenDer Interessent muss auf Ihre Antwort warten
WhatsAppNiedrige Hürde, vor allem auf dem HandyGespräche mischen sich mit Privatem, wenn Sie keine eigene Geschäftsnummer nutzen
Online-KalenderTermin in einer Minute, auch abends, ohne Hin und HerWeniger Kontrolle, wer bucht; Daten liegen beim Anbieter des Kalenders

Welche Systeme es gibt und worauf Sie beim Datenschutz achten sollten, steht im Ratgeber Website mit Terminbuchung. Wichtiger als das System ist, dass der Weg auf jeder Seite sichtbar ist, nicht nur auf der Kontaktseite.

Klientenstimmen: was sie stark macht und was rechtlich gilt

Eine Stimme von jemandem, dem Sie geholfen haben, überzeugt oft mehr als jeder Satz über Sie selbst. Gut ist eine Stimme, wenn sie konkret ist: Wie war die Lage vorher, was hat sich verändert, wie war die Zusammenarbeit? Lassen Sie Klienten in eigenen Worten schreiben und kürzen Sie nur mit ihrer Zustimmung.

Bei Coaching kommt eine Besonderheit dazu: Ihre Klienten haben Ihnen Persönliches anvertraut. Fragen Sie deshalb erst nach dem Ende der Zusammenarbeit und bieten Sie an, nur mit Vornamen oder Initialen zu veröffentlichen. Rechtlich sollten Sie diese Punkte kennen:

  • Einwilligung nachweisbar einholen. Name und Aussage einer Person sind personenbezogene Daten. Stützen Sie die Veröffentlichung auf eine Einwilligung, müssen Sie sie nachweisen können (Art. 7 Abs. 1 DSGVO). Am einfachsten per E-Mail, in der der Klient den Text und die Form der Nennung freigibt.
  • Widerruf ermöglichen. Eine Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden, und der Widerruf muss so einfach sein wie die Erteilung (Art. 7 Abs. 3 DSGVO). Sagen Sie das dazu und nehmen Sie die Stimme dann von der Seite.
  • Fotos nur mit Einwilligung. Ein Bild der Person neben dem Zitat braucht nach § 22 KUG ebenfalls deren Einwilligung.
  • Echtheit offenlegen. Wer Bewertungen von Verbrauchern zeigt, muss angeben, ob und wie er sicherstellt, dass sie von echten Klienten stammen (§ 5b Abs. 3 UWG). Erfundene oder geschönte Bewertungen sind unzulässig (Anhang zu § 3 Abs. 3 UWG, Nr. 23b und 23c). Ein Satz wie „Alle Stimmen stammen von Klienten, mit denen ich gearbeitet habe, und sind mit ihrer Erlaubnis veröffentlicht“ ist ein guter Ausgangspunkt.

Vorsicht bei Gesundheitsbezug. Geht es in Ihrem Coaching um Stress, Schlaf, Ernährung, Ängste oder Erschöpfung, wird es heikler. Aussagen über die Gesundheit einer Person sind Gesundheitsdaten im Sinne der DSGVO (Art. 4 Nr. 15). Für sie gilt ein grundsätzliches Verarbeitungsverbot, das nur mit einer ausdrücklichen Einwilligung für einen festgelegten Zweck aufgehoben wird (Art. 9 Abs. 1 und 2 Buchstabe a). Außerdem gilt das Heilmittelwerbegesetz auch für Verfahren und Behandlungen, wenn sich die Werbung auf das Erkennen, Beseitigen oder Lindern von Krankheiten oder Leiden bezieht (§ 1 Abs. 1 Nr. 2 HWG). Dann ist es unzulässig, den Eindruck zu erwecken, ein Erfolg sei sicher (§ 3 HWG), und Äußerungen Dritter dürfen nicht irreführend sein (§ 11 Abs. 1 Nr. 11 HWG).

Preise zeigen: ja oder nein?

Ob Preise auf die Website gehören, lässt sich nicht pauschal beantworten. Beide Wege haben Gründe:

Preise zeigenPreise erst im Gespräch
Interessenten wissen vorher, ob es in ihr Budget passtSinnvoll, wenn jedes Programm individuell zusammengestellt wird
Weniger Erstgespräche, die nur am Preis scheiternSie können im Gespräch erst den Nutzen klären
Wirkt offen und nimmt die Sorge vor versteckten KostenManche Interessenten springen ab, weil sie nicht fragen möchten

Ein guter Mittelweg: Zeigen Sie, was das Erstgespräch und eine Einzelsitzung kosten, und für Programme einen Preis ab einem Betrag. Wenn Sie Preise nennen und sich an Privatpersonen richten, müssen Sie den Gesamtpreis angeben (§ 3 Abs. 1 PAngV), also inklusive Umsatzsteuer, wenn Sie welche berechnen. Für Firmenkunden schreiben Sie deutlich dazu, ob ein Preis netto gemeint ist.

Instagram und LinkedIn oder eigene Website?

Instagram und LinkedIn bringen Aufmerksamkeit. Das ist kein Gegensatz zur Website, beide haben unterschiedliche Aufgaben:

Social MediaEigene Website
Wem gehört es?Der Plattform, die Regeln und Reichweite festlegtIhnen, mit eigener Domain
Wie wird man gefunden?Über Beiträge, die der Algorithmus ausspieltÜber Google, KI-Suchen und Empfehlungen
Wofür eignet es sich?Aufmerksamkeit, Nähe, regelmäßige ImpulseVertrauen, Angebot im Detail, Buchung
AufwandLaufend, Beiträge veralten schnellEinmal gut aufgebaut, Inhalte bleiben auffindbar

Verlinken Sie aus Ihrem Profil auf eine Seite Ihrer Website, die zum Inhalt passt, zum Beispiel direkt auf das Erstgespräch. Wer Ihnen auf Instagram folgt, soll auf der Website nicht wieder bei null anfangen.

Ratgeber-Inhalte und KI-Sichtbarkeit

Bevor Menschen einen Coach suchen, suchen sie oft eine Antwort: „Wie sage ich meinem Chef, dass ich kündige?“ oder „Was tun, wenn ich als neue Führungskraft nicht ernst genommen werde?“. Wenn Ihre Website solche Fragen gut beantwortet, lernen Interessenten Ihr Denken kennen, bevor sie Sie anfragen. Schreiben Sie lieber wenige Artikel mit echter Substanz als viele kurze.

Google empfiehlt, Inhalte vor allem für Menschen zu schreiben und klar zu zeigen, wer sie verfasst hat, etwa mit Ihrem Namen und einer Verlinkung auf die Über-mich-Seite. Für die KI-Antworten in der Google-Suche braucht es laut Google keine besondere Optimierung und keine speziellen KI-Dateien. Es gelten die Grundlagen: Die Seite muss indexierbar sein, wichtige Inhalte stehen als Text auf der Seite, und strukturierte Daten passen zum sichtbaren Inhalt.

Eine Besonderheit für Coaches betrifft das Google-Unternehmensprofil. Laut den Richtlinien ist es für Unternehmen gedacht, die einen Standort haben, den Kunden besuchen können, oder die zu ihren Kunden fahren. Wer ausschließlich online coacht, ist danach nicht vorgesehen. Umso wichtiger ist dann die Website selbst.

Wie ChatGPT und andere KI-Suchen entscheiden, wen sie empfehlen, steht im Ratgeber In ChatGPT empfohlen werden.

Typische Fehler auf Coaching-Websites

  • Ein Slogan statt einer Aussage. Oben steht ein schöner Satz, aber niemand erfährt, für wen Sie da sind.
  • Die Methode steht vor dem Menschen. Lange Erklärungen zu Ausbildungen, bevor klar ist, welches Problem Sie lösen.
  • Alle Angebote auf einer Seite. Einzelcoaching, Workshop, Onlinekurs und Retreat in einer Liste. Interessenten finden ihr Format nicht.
  • Das Erstgespräch bleibt offen. Kein Ablauf, keine Dauer, keine Angabe zu Kosten.
  • Ergebnisversprechen. „In drei Sitzungen frei von Stress“ weckt Erwartungen, die Sie nicht garantieren können, und kann bei Gesundheitsbezug unzulässig sein.
  • Stimmen ohne Einwilligung oder ohne Herkunft. Zitate aus Nachrichten ungefragt veröffentlicht, oder anonyme Lobeszeilen, bei denen niemand weiß, woher sie kommen.
  • Nur ein Link zu Instagram. Wer Sie bei Google sucht, findet dann nur ein Profil, aber kein Angebot.

Checkliste für Ihre Coaching-Website

Öffnen Sie Ihre Website auf dem Handy und haken Sie ab:

  1. Der erste Satz sagt, für wen Sie da sind und bei welchem Anliegen.
  2. Er besteht beide Tests: Kein anderer Coach könnte ihn übernehmen, und jemand könnte das Gegenteil sagen.
  3. Oben ist ein echtes Foto von Ihnen zu sehen.
  4. Jedes Angebot hat eine eigene Seite mit Ablauf, Dauer und Format.
  5. Die Über-mich-Seite erklärt, warum Sie diese Arbeit machen und wie Sie arbeiten.
  6. Es steht dabei, für wen Coaching nicht das Richtige ist.
  7. Ablauf, Dauer und Kosten des Erstgesprächs sind beschrieben.
  8. Der Weg zum Erstgespräch ist auf jeder Seite sichtbar.
  9. Für jede Klientenstimme liegt eine schriftliche Einwilligung vor.
  10. Es steht dabei, woher die Stimmen stammen.
  11. Nirgends wird ein Ergebnis versprochen.
  12. Preise sind genannt oder es ist erklärt, warum sie im Gespräch geklärt werden.
  13. Mindestens ein Artikel beantwortet eine Frage, die Ihre Klienten oft stellen.
  14. Impressum und Datenschutzerklärung sind von jeder Seite aus erreichbar.

Coaching-Website selbst erstellen oder machen lassen?

Mit einem Baukasten kommen Sie günstig zu einer Seite. Die Arbeit bleibt aber bei Ihnen, und bei Coaches ist der schwierigste Teil selten die Technik, sondern der Text über sich selbst. Wer täglich anderen hilft, die eigenen Worte zu finden, tut sich mit den eigenen oft schwer. Wenn Sie es machen lassen, fragen Sie vorher, wer die Texte schreibt, was laufend kostet und wem die Website am Ende gehört. Wie Sie Angebote vergleichen, steht im Ratgeber Was kostet eine Website?.

Bei mir sieht das so aus: Die Firmenwebsite mit Startseite und bis zu fünf Seiten für Ihre Angebote kostet 1.500 € und ist in 14 Tagen online. Das Paket Wachstum mit ersten Ratgeber-Artikeln kostet 2.500 € und ist in 21 Tagen online. Beides als Festpreis netto, die Texte schreibe ich nach einem Gespräch mit Ihnen, und Sie zahlen erst, wenn Ihnen der Entwurf gefällt. Formular und WhatsApp sind immer dabei. Ein Buchungssystem wie Calendly oder Microsoft Bookings binde ich im Paket Individuell ein, zu einem festen Preis, den Sie vorher kennen. Laufend kommen 19,99 € im Monat für Hosting und Backups dazu, kleine Änderungen sind dauerhaft kostenlos, und bis zu 10 neue Seiten gibt es im Auffrischungspaket für 249 €. Die Website gehört Ihnen. Was ich für Coaches konkret baue, steht auf der Seite Webdesign für Coaches.

Fazit

Eine Coaching-Website muss nicht aufwendig sein, aber persönlich und klar. Sie sagt im ersten Satz, für wen Sie da sind, zeigt Sie als Mensch und macht den Weg zum Erstgespräch so einfach, dass niemand nachfragen muss. Klientenstimmen sind dabei ein starkes Mittel, wenn sie echt, nachweisbar freigegeben und frei von Heilversprechen sind. Wer diese Grundlagen beachtet und ein paar gute Antworten auf die Fragen seiner Klienten schreibt, wird auch bei Google und in KI-Suchen leichter gefunden.

Häufige Fragen

Welche Seiten braucht eine Coaching-Website mindestens?

Eine Startseite mit einem klaren Satz zu Zielgruppe und Anliegen, eine Seite je Angebot, eine Über-mich-Seite, eine Seite zum Erstgespräch mit Kontakt oder Buchung sowie Impressum und Datenschutzerklärung. Klientenstimmen und Ratgeber-Artikel sind sinnvolle Ergänzungen.

Brauche ich als Coach eine Website, wenn ich auf Instagram oder LinkedIn aktiv bin?

Social Media bringt Aufmerksamkeit, die Website schafft Vertrauen und führt zur Buchung. Sie gehört Ihnen, hängt von keinem Algorithmus ab und wird bei Google und in KI-Suchen gefunden. Wer nur online coacht, kann außerdem meist kein Google-Unternehmensprofil anlegen, dann ist die Website umso wichtiger.

Darf ich Klientenstimmen auf meiner Website veröffentlichen?

Ja, mit einer Einwilligung, die Sie nachweisen können, am besten per E-Mail mit dem freigegebenen Text. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar. Geht es um Gesundheitsthemen, braucht es eine ausdrückliche Einwilligung, und die Stimme darf keinen sicheren Erfolg versprechen.

Soll ich meine Coaching-Preise auf der Website nennen?

Das ist Ihre Entscheidung. Ein Mittelweg ist, den Preis für Erstgespräch und Einzelsitzung zu nennen und für Programme einen Preis ab einem Betrag. Wenn Sie Privatpersonen Preise nennen, geben Sie den Gesamtpreis an, inklusive Umsatzsteuer, wenn Sie welche berechnen.

Was kostet es, eine Coaching-Website erstellen zu lassen?

Das hängt vom Umfang ab und davon, wer die Texte schreibt. Bei Fabian Studio kostet die Firmenwebsite 1.500 €, das Paket Wachstum mit ersten Ratgeber-Artikeln 2.500 €, jeweils als Festpreis netto, die Texte sind enthalten. Ein Online-Buchungssystem gibt es im Paket Individuell zu einem festen Preis.

Quellen

Stand der Recherche:

  1. Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit: Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO), Art. 4 Nr. 15, Art. 7 und Art. 9, in: DSGVO und BDSG, Texte und Erläuterungen
  2. Bundesministerium der Justiz: § 22 KunstUrhG: Recht am eigenen Bild
  3. Bundesministerium der Justiz: § 5b UWG: Wesentliche Informationen
  4. Bundesministerium der Justiz: Anhang zu § 3 Absatz 3 UWG, Nr. 23b und 23c
  5. Bundesministerium der Justiz: § 1 HWG: Anwendungsbereich
  6. Bundesministerium der Justiz: § 3 HWG: Irreführende Werbung
  7. Bundesministerium der Justiz: § 11 HWG: Werbung außerhalb der Fachkreise
  8. Bundesministerium der Justiz: § 3 PAngV: Pflicht zur Angabe des Gesamtpreises
  9. Bundesministerium der Justiz: § 5 DDG: Allgemeine Informationspflichten
  10. Google Search Central: Creating helpful, reliable, people-first content
  11. Google Search Central: AI features and your website
  12. Google Business Profile Help: Guidelines for representing your business on Google

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