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Webdesign

Website mit Terminbuchung erstellen: Systeme, Kosten und worauf Sie achten

Eine Website mit Terminbuchung spart Telefonate und bringt Termine auch abends und am Wochenende. Aber nicht jeder Betrieb braucht sie, und die Systeme unterscheiden sich stärker, als die Werbung vermuten lässt. Hier stehen die Preise von den offiziellen Anbieterseiten, die Fragen, die Sie vor der Wahl klären sollten, und wann eine einfache Anfrage reicht.

Von Fabian Wörner · · 11 Min. Lesezeit

Fabian Wörner, Webdesigner aus Nürtingen, Autor des Ratgebers zur Website mit Terminbuchung

Website mit Terminbuchung: die kurze Antwort

Es gibt drei Wege, wie Kunden über Ihre Website zu einem Termin kommen. Sie unterscheiden sich darin, wer den Termin am Ende festlegt und was laufend kostet.

WegSo läuft esLaufende KostenPasst, wenn
TerminanfrageKunde schreibt per Formular oder WhatsApp oder ruft an, Sie bestätigen den Termin.Keine zusätzlichenSie wenige Termine haben oder jeder Termin vorher besprochen werden muss.
Buchungssystem einbindenKunde wählt eine freie Zeit, das System trägt sie ein und erinnert vorher.Einstiegstarife von kostenlos bis rund 60 € im Monat, plus Zusätze wie SMSSie viele ähnliche Termine haben, etwa im Salon oder im Coaching.
Eigene LösungEine Buchung, die genau Ihre Abläufe abbildet, gebaut für Ihre Website.Hosting und Versand von E-Mails oder SMSKein fertiges System passt oder Daten in Ihre Software laufen sollen.

Die Systempreise in diesem Artikel habe ich am 19. Oktober 2026 auf den offiziellen Preisseiten der Anbieter abgelesen. Sie ändern sich, prüfen Sie den aktuellen Stand vor dem Abschluss.

Wann sich Online-Terminbuchung lohnt und wann nicht

Eine Buchung rund um die Uhr klingt immer gut. Ob sie Ihnen wirklich Arbeit abnimmt, hängt aber davon ab, wie Ihre Termine aussehen. Diese Fragen helfen bei der Entscheidung:

  • Sind Ihre Termine ähnlich? Haarschnitt, Massage, Erstgespräch, Probestunde: Wenn Dauer und Leistung vorher klar sind, kann ein System sie selbst vergeben.
  • Stören Anrufe Ihre Arbeit? Wer mit den Händen am Kunden arbeitet, kann nicht ans Telefon. Jede Buchung, die ohne Anruf läuft, ist eine Unterbrechung weniger.
  • Buchen Ihre Kunden außerhalb Ihrer Öffnungszeiten? Wenn Kunden abends nach einem Termin suchen, nimmt die Buchung ihn an, während Sie Feierabend haben.
  • Muss vorher jemand draufschauen? Ein Handwerker, der erst den Schaden sehen muss, oder eine Fahrschule, die erst die Anmeldung braucht, vergibt keine festen Zeitfenster blind. Dann ist eine Terminanfrage mit Wunschtermin oft ehrlicher als eine Buchung.

Wie das je nach Branche aussieht, beschreibe ich auf den Seiten für Friseure, Coaches und Fahrschulen.

Buchungssysteme im Überblick: Preise von den Anbieterseiten

Die Tabelle zeigt gängige Systeme, sortiert nach Einsatzgebiet. Ich nenne nur, was auf der jeweiligen offiziellen Seite stand, Stand 19. Oktober 2026. Dollar-Preise gelten so, wie der Anbieter sie angibt. Die Reihenfolge ist keine Rangliste: Welches System passt, hängt von Ihren Abläufen ab.

Allgemein, für Beratung, Coaching und Dienstleister

SystemFür wenPreis laut AnbieterGut zu wissen
CalendlyEinzelne Berater, kleine TeamsFree kostenlos; Standard 10 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher AbrechnungFree: ein Termintyp, ein Kalender. Automatische Erinnerungen und Zahlungen ab Standard.
Microsoft BookingsBetriebe, die schon mit Microsoft 365 arbeitenEnthalten u. a. in Microsoft 365 Business Basic, Standard und PremiumBenachrichtigungen per E-Mail und SMS. Daten liegen in Exchange Online.
Google Kalender TerminplanungWer schon mit Google Kalender arbeitetMit privatem Google-Konto: eine BuchungsseiteAutomatische E-Mail-Erinnerungen, Prüfung mehrerer Kalender und Zahlungen nur mit berechtigtem Workspace- oder Google-One-Abo.
Cal.comEinzelne Nutzer, technisch InteressierteFree für einen Nutzer; Teams 12 $ pro Nutzer und Monat bei jährlicher AbrechnungFree mit E-Mail- und SMS-Benachrichtigungen. Nennt Hosting in den USA und der EU.
Acuity SchedulingDienstleister mit Zahlungen und PaketenStarter 16 $ (jährlich) oder 20 $ (monatlich) pro Monat, zzgl. SteuernE-Mail-Erinnerungen ab Starter, SMS-Erinnerungen ab Standard. 7 Tage kostenlos testen.
SimplyBook.meDienstleister mit festen LeistungenFree bis 50 Buchungen im Monat; Basic 11,90 € (jährlich) oder 13,90 € (monatlich) pro MonatPreise staffeln sich nach Buchungen pro Monat. SMS als kostenpflichtiger Zusatz.

Aus Deutschland und Europa

SystemFür wenPreis laut AnbieterGut zu wissen
eTerminKleine Betriebe, Praxen, BehördenLite 19 €, Pro 29 € pro Monat zzgl. USt.Server in Frankfurt am Main. Mindestlaufzeit 3 Monate. Kalender-Synchronisation und 100 SMS je 9 € im Monat als Zusatz.
TerminlandBetriebe mit mehreren TerminplänenEasy ab 14,90 €, Profi ab 29,90 € pro Monat zzgl. MwSt.Monatlich kündbar, Einrichtung kostenlos. Bis zu 100 SMS im Monat für 6,90 €.
TIMIFYEinzelunternehmer bis FilialbetriebeClassic kostenlos; Premium für eine Ressource 9 € (jährlich) oder 11 € (monatlich) zzgl. MwSt.Automatische Erinnerungen ab Premium, SMS gegen Aufpreis. Premium im 12-Monats-Abo.

Für Friseure und Beauty

SystemFür wenPreis laut AnbieterGut zu wissen
TreatwellSalons, die auch über den Marktplatz Neukunden wollenStarter 39 €, Advanced 49 € pro Monat, zzgl. MwSt.Provision auf die erste Marktplatz-Buchung neuer Kunden (laut FAQ 35 %). Keine Provision für Buchungen über den Button auf Ihrer Website. 2 % bei Online-Vorauszahlung.
PlanityFriseur-, Barber- und Beauty-SalonsKeine Preise auf der Seite, Beratung oder DemoNennt Terminbuchung ohne Gebühren oder Provisionen, Anzahlungen und Stornogebühren.
ShoreSalons, Beauty, GesundheitBooking 49,90 € (jährlich) oder 59,90 € (monatlich) pro Monat zzgl. MwSt.Buchung über Website, Google und Instagram, automatische Erinnerungen, Google-Kalender-Anbindung.

Für Arzt- und Therapiepraxen

SystemFür wenPreis laut AnbieterGut zu wissen
DoctolibÄrzte, Zahnärzte, TherapeutenPakete laut Preisseite, Beratung durch DoctolibDer Website-Button führt zum Doctolib-Profil und öffnet sich in einem neuen Tab.

Zwei Dinge fallen beim Vergleich auf. Erstens stecken die Unterschiede oft nicht im Grundpreis, sondern in Zusätzen: SMS-Pakete, zusätzliche Kalender für Mitarbeiter, Synchronisation mit Ihrem Kalender, Gebühren für Online-Zahlungen. Zweitens sind kostenlose Tarife meist auf einen Nutzer, einen Termintyp oder eine Zahl von Buchungen begrenzt, und Erinnerungen gibt es oft erst im bezahlten Tarif.

Worauf Sie bei der Auswahl achten: acht Fragen

Legen Sie diese Fragen neben jedes System, das in Frage kommt. Die Antworten stehen meist auf der Preisseite, in den AGB oder im Hilfebereich des Anbieters.

ThemaWarum es zähltIhre Frage an den Anbieter
GesamtkostenGrundpreis plus weitere Kalender, SMS, Synchronisation und Zahlungsgebühren.Was zahle ich im Monat mit allem, was ich wirklich brauche?
ProvisionenMarktplätze verlangen teils einen Anteil an Buchungen, die sie vermitteln.Für welche Buchungen fällt eine Provision an, und für welche nicht?
ErinnerungenEine Erinnerung vor dem Termin ist der einfachste Schutz gegen vergessene Termine.Sind E-Mail- und SMS-Erinnerungen in meinem Tarif enthalten?
Ausfallgebühr und AnzahlungWer viel Zeit für einen Termin blockt, will bei Nichterscheinen nicht leer ausgehen.Kann ich eine Anzahlung oder Ausfallgebühr verlangen, und was kostet die Zahlung?
Kalender-SyncOhne Abgleich in beide Richtungen drohen Doppelbuchungen mit privaten Terminen.Gleicht das System mit Google, Outlook oder iCloud in beide Richtungen ab?
DatenschutzDer Anbieter verarbeitet Namen, Telefonnummern und Termine Ihrer Kunden.Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag, und wo stehen die Server?
EinbindungBleibt der Kunde auf Ihrer Website oder landet er auf der Seite des Anbieters?Lässt sich die Buchung in meine Seite einbetten, mit meinen Farben?
Laufzeit und DatenEin Wechsel soll möglich bleiben, ohne die Kundenliste zu verlieren.Wie lange bin ich gebunden, und kann ich meine Kunden und Termine exportieren?

Datenschutz: Auftragsverarbeitung, Serverstandort, Einwilligung

Wer über Ihre Website bucht, gibt dem Buchungssystem Name, Kontaktdaten und den Termin. Sie bleiben dafür verantwortlich, auch wenn ein Anbieter die Daten speichert. Drei Punkte sollten Sie deshalb prüfen.

  1. Auftragsverarbeitungsvertrag. Verarbeitet ein Dienstleister Daten in Ihrem Auftrag, braucht es einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO. Seriöse Anbieter stellen ihn bereit, oft im Kundenkonto oder als Download.
  2. Serverstandort. Werden Daten in ein Land außerhalb der EU übermittelt, gelten zusätzliche Bedingungen nach Art. 44 ff. DSGVO. Einige Anbieter nennen den Standort offen, eTermin zum Beispiel Frankfurt am Main, Cal.com Hosting in den USA und der EU. Fragen Sie im Zweifel nach.
  3. Einwilligung für eingebettete Fenster. Liest oder speichert ein eingebettetes Buchungsfenster Informationen auf dem Gerät des Besuchers, etwa Cookies, braucht das nach § 25 TDDDG eine Einwilligung, außer es ist für die gewünschte Buchung unbedingt erforderlich. Was ein System genau setzt, steht in dessen Datenschutzhinweisen.

Das Buchungssystem gehört außerdem in Ihre Datenschutzerklärung, denn nach Art. 13 DSGVO müssen Sie informieren, wer die Daten erhält. Für Praxen kommt hinzu, dass Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO besonders geschützt sind. Ich baue Impressum und Datenschutzerklärung mit Ihren Angaben nach bestem Wissen ein, bin aber kein Anwalt. Bei Unsicherheit lassen Sie es rechtlich prüfen.

Einbinden statt weiterleiten: Link, Fenster oder direkt auf der Seite

Fast jedes System bietet mehrere Wege, die Buchung auf Ihre Website zu holen. Terminland beschreibt in seinem Leitfaden zum Beispiel drei: als Rahmen direkt in der Seite, als Fenster über der Seite und als einfachen Link.

  • Link oder Button zur Anbieterseite. Am schnellsten eingerichtet. Der Kunde verlässt aber Ihre Website und sieht ein anderes Design. Der Doctolib-Button etwa öffnet das Doctolib-Profil in einem neuen Tab.
  • Fenster über der Seite. Der Kunde bleibt auf Ihrer Website, die Buchung öffnet sich darüber und schließt sich danach wieder.
  • Direkt in der Seite. Der Kalender steht zum Beispiel auf der Leistungsseite. Der Kunde liest Preis und Ablauf und bucht im selben Moment.

Wo die Buchung startet, kann auch Geld kosten. Treatwell schreibt auf seiner Preisseite, dass für Termine über den Buchungsbutton auf Ihrer Website keine Provision anfällt, für die erste Buchung neuer Kunden über den Marktplatz aber schon. Wer seine Kunden über die eigene Website bucht, behält also die Kontrolle über die Kosten.

Und egal, welches System: Lassen Sie Telefonnummer und WhatsApp sichtbar. Manche Kunden wollen lieber kurz fragen, bevor sie buchen.

Nicht erschienen: Erinnerungen, Anzahlung und Ausfallgebühr

Der einfachste Schutz gegen leere Termine ist eine automatische Erinnerung per E-Mail oder SMS, dazu ein Link, mit dem Kunden selbst absagen oder verschieben können. Wer absagen kann, sagt eher ab, als einfach nicht zu kommen.

Reicht das nicht, bieten viele Systeme Anzahlungen oder Ausfallgebühren an, abgewickelt über einen Zahlungsanbieter mit eigenen Gebühren. Rechtlich sollten Sie drei Dinge wissen:

  • Die Gebühr muss vor der Buchung klar vereinbart sein, nicht erst in der Rechnung auftauchen.
  • Steht eine Pauschale in Ihren AGB, darf sie gegenüber Verbrauchern den üblicherweise zu erwartenden Schaden nicht übersteigen, und der Kunde muss nachweisen dürfen, dass Ihnen weniger oder kein Schaden entstanden ist (§ 309 Nr. 5 BGB).
  • Bei Dienstleistungen regelt § 615 BGB die Vergütung, wenn der Kunde nicht erscheint. Was Sie durch den Ausfall sparen oder anderweitig verdienen, wird dabei angerechnet.

Wie die Gerichte einzelne Klauseln bewerten, hängt vom Einzelfall ab. Lassen Sie Ihre Formulierung im Zweifel von einem Anwalt oder Ihrer Kammer prüfen, bevor Sie sie online stellen.

Wann eine eigene Lösung sinnvoll ist

Ein fertiges System ist in den meisten Fällen der schnellere und günstigere Weg. Eine eigene Lösung kann sich lohnen, wenn:

  • Ihre Termine von mehreren Dingen gleichzeitig abhängen, etwa Mitarbeiter, Raum und Gerät, und kein System das sauber abbildet.
  • Die Buchung Daten an Ihre bestehende Software übergeben soll, für die es keine Schnittstelle gibt.
  • Sie statt einer Buchung eine geführte Anfrage wollen, zum Beispiel Kurs wählen, Wunschtermin nennen, Unterlagen hochladen.
  • Sie bewusst keine Kundendaten bei einem weiteren Anbieter speichern möchten.

Rechnen Sie ehrlich: Auch eine eigene Lösung hat laufende Kosten, etwa für Hosting und den Versand von E-Mails oder SMS, und sie muss gepflegt werden. Sie lohnt sich, wenn sie Ihnen Arbeit abnimmt, die ein fertiges System nicht abnimmt.

Typische Fehler bei der Terminbuchung auf der Website

  • Der Button ist versteckt. „Termin buchen“ steht nur im Menü oder ganz unten. Auf dem Handy gehört er sichtbar auf jede Seite.
  • Zu viele Termintypen. Zwanzig Varianten verwirren. Fassen Sie zusammen, was gleich lang dauert, und erklären Sie den Rest auf der Leistungsseite.
  • Kalender nicht abgeglichen. Ein privater Termin im Handy-Kalender, und trotzdem bucht jemand genau diese Zeit.
  • Keine Pufferzeiten. Ohne Puffer für Aufräumen oder Anfahrt wird der Tag zu eng.
  • Die Weiterleitung führt ins Leere. Nach dem Wechsel des Systems zeigt der alte Link auf eine gelöschte Seite. Testen Sie die Buchung nach jeder Änderung selbst.
  • Datenschutzerklärung vergessen. Das neue System ist eingebunden, steht aber nicht in der Datenschutzerklärung.
  • Nur online buchbar. Wer keine Telefonnummer mehr zeigt, verliert Kunden, die lieber anrufen.

Checkliste: Website mit Terminbuchung

Gehen Sie diese Punkte durch, bevor die Buchung online geht.

  1. Ich weiß, welche Termine online buchbar sein sollen, mit Dauer und Preis.
  2. Ich habe die Gesamtkosten im Monat ausgerechnet, inklusive SMS, Kalendern und Zahlungsgebühren.
  3. Ich weiß, ob und wann eine Provision anfällt.
  4. Erinnerungen vor dem Termin sind eingerichtet, Absagen und Verschieben per Link sind möglich.
  5. Der Kalender gleicht in beide Richtungen mit meinem Kalender ab.
  6. Pufferzeiten und die kürzeste Vorlaufzeit für Buchungen sind eingestellt.
  7. Der Auftragsverarbeitungsvertrag ist abgeschlossen, der Serverstandort ist bekannt.
  8. Das System steht in der Datenschutzerklärung, die Frage nach einer Einwilligung ist geklärt.
  9. Ausfallgebühr oder Anzahlung sind vor der Buchung klar genannt, falls ich sie verlange.
  10. Die Buchung ist auf meiner Website eingebunden und auf dem Handy getestet.
  11. Telefon und WhatsApp bleiben sichtbar.
  12. Ich weiß, wie ich kündige und meine Kunden- und Termindaten exportiere.

So setze ich eine Website mit Terminbuchung um

Ich binde jedes gängige Buchungssystem in Ihre Website ein, ob Calendly, Microsoft Bookings, die Terminplanung im Google Kalender oder für Salons Treatwell, Planity oder Shore. Gibt es kein passendes System, baue ich eine eigene Lösung. Welche zu Ihren Abläufen passt, klären wir im Gespräch.

  • In jedem Paket enthalten: eine Kontaktseite mit Anfrageformular, Anruf und WhatsApp. Die Firmenwebsite kostet 1.500 € netto.
  • Online-Buchung: gehört zum Paket Individuell. Den Preis nenne ich Ihnen nach dem Gespräch vorab, fest und schriftlich. Festpreise netto zzgl. USt.
  • Ihr Konto beim Anbieter: Achten Sie darauf, dass das Konto beim Buchungssystem auf Ihren Namen läuft. Dann gehören Ihnen Kundenliste und Termine, auch wenn Sie später etwas ändern.

Was eine Website insgesamt kostet, steht im Ratgeber Website erstellen lassen: Kosten. Welche Seiten sie braucht, erkläre ich unter Firmenwebsite erstellen.

Fazit

Eine Website mit Terminbuchung lohnt sich, wenn Sie viele ähnliche Termine vergeben und Anrufe Sie bei der Arbeit stören. Die Einstiegstarife reichen laut den Anbieterseiten von kostenlos bis rund 60 € im Monat, die eigentlichen Unterschiede liegen in Zusätzen, Provisionen, Erinnerungen, Kalender-Abgleich und Datenschutz. Binden Sie die Buchung auf Ihrer eigenen Website ein, schließen Sie einen Auftragsverarbeitungsvertrag ab und lassen Sie Telefon und WhatsApp sichtbar. Reicht eine einfache Anfrage, sparen Sie sich das Abo ganz.

Häufige Fragen

Was kostet eine Website mit Terminbuchung?

Zwei Posten: die Website und das Buchungssystem. Die Einstiegstarife der Systeme kosten laut den offiziellen Preisseiten (Stand Oktober 2026) von kostenlos bis rund 60 € im Monat, plus Zusätze wie SMS. Bei Fabian Studio gehört die Online-Buchung zum Paket Individuell mit festem Preis vorab, die Firmenwebsite mit Formular, Anruf und WhatsApp kostet 1.500 € netto.

Welches Buchungssystem ist das beste für meine Website?

Das hängt von Ihren Abläufen ab. Für Beratung und Coaching passen allgemeine Systeme wie Calendly, Microsoft Bookings oder die Google-Kalender-Terminplanung. Salons nutzen oft Branchenlösungen wie Treatwell, Planity oder Shore, Praxen zum Beispiel Doctolib. Entscheidend sind Erinnerungen, Kalender-Abgleich, Datenschutz und die Einbindung auf Ihrer Website.

Gibt es eine kostenlose Terminbuchung für die Website?

Ja, mehrere Anbieter haben kostenlose Tarife, etwa Calendly, Cal.com, SimplyBook.me und TIMIFY, und mit einem privaten Google-Konto lässt sich eine Buchungsseite erstellen. Diese Tarife sind aber meist auf einen Nutzer, einen Termintyp oder eine Zahl von Buchungen begrenzt, und automatische Erinnerungen fehlen oft.

Ist Online-Terminbuchung DSGVO-konform möglich?

Ja, wenn Sie mit dem Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO schließen, den Serverstandort kennen, das System in der Datenschutzerklärung nennen und klären, ob das eingebettete Fenster eine Einwilligung nach § 25 TDDDG braucht. Im Zweifel lassen Sie es rechtlich prüfen.

Darf ich eine Ausfallgebühr verlangen, wenn Kunden nicht kommen?

Grundsätzlich ja, wenn sie vor der Buchung klar vereinbart ist. Eine Pauschale in AGB darf gegenüber Verbrauchern den üblicherweise zu erwartenden Schaden nicht übersteigen, und der Kunde muss einen geringeren Schaden nachweisen dürfen (§ 309 Nr. 5 BGB). Lassen Sie die Formulierung prüfen.

Brauche ich überhaupt eine Online-Buchung?

Nicht unbedingt. Wenn Sie wenige Termine haben oder jeder Termin vorher besprochen werden muss, reicht oft eine Anfrage per Formular, Anruf oder WhatsApp. Das ist bei Fabian Studio in jedem Paket enthalten.

Quellen

Stand der Recherche:

  1. Calendly: Calendly Preise (abgerufen am 19.10.2026)
  2. Microsoft: Microsoft Bookings: Übersicht
  3. Google Kalender-Hilfe: Premium-Funktionen für Terminpläne vergleichen
  4. Google Kalender-Hilfe: Terminplan erstellen
  5. Cal.com: Cal.com Pricing (abgerufen am 19.10.2026)
  6. Acuity Scheduling: Acuity Scheduling Pricing (abgerufen am 19.10.2026)
  7. SimplyBook.me: SimplyBook.me Preise (abgerufen am 19.10.2026)
  8. eTermin: Preise für Online-Terminbuchung (abgerufen am 19.10.2026)
  9. Terminland: Preise (abgerufen am 19.10.2026)
  10. Terminland: Einbindung von Terminland in Ihre Webseite (Leitfaden, PDF)
  11. TIMIFY: Pläne und Preise (abgerufen am 19.10.2026)
  12. Treatwell: Treatwell Connect-Preise (abgerufen am 19.10.2026)
  13. Planity: Buchungssystem für Salons
  14. Planity: Planity Pro: Software für Friseur- und Beauty-Salons
  15. Shore: Preise und Pakete (abgerufen am 19.10.2026)
  16. Doctolib: Preise Terminmanagement-Service
  17. Doctolib Community: Aktualisieren Sie Ihren Website-Button
  18. Amt für Veröffentlichungen der EU: Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), Art. 9, 13, 28 und 44
  19. Bundesministerium der Justiz: § 25 TDDDG: Schutz der Privatsphäre bei Endeinrichtungen
  20. Bundesministerium der Justiz: § 309 BGB: Klauselverbote ohne Wertungsmöglichkeit
  21. Bundesministerium der Justiz: § 615 BGB: Vergütung bei Annahmeverzug und bei Betriebsrisiko

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