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Webdesign

Friseur-Website erstellen: Checkliste mit 12 Punkten, die Termine bringen

Wer eine Friseur-Website erstellen will, findet viele Ratgeber, die sagen, was draufgehört: Preise, Öffnungszeiten, Terminbuchung. Kaum einer sagt, wie. Hier stehen zwölf Punkte mit dem Wie, mit Quellen und mit den Kosten der Buchungssysteme, damit Sie Ihre Website selbst prüfen oder mit einem klaren Auftrag erstellen lassen können.

Von Fabian Wörner · · 11 Min. Lesezeit

Fabian Wörner, Webdesigner aus Nürtingen, Autor der Checkliste für Friseur-Websites

Was eine Friseur-Website leisten muss

Wer die Website eines Salons öffnet, will meistens keinen Text lesen, sondern eine Entscheidung treffen: Gehe ich hier hin, und wann? Dafür braucht er drei Antworten. Was kostet mein Schnitt oder meine Farbe? Hat der Salon dann offen, wenn ich Zeit habe? Und wie komme ich an einen Termin, ohne dreimal anzurufen?

Ein Instagram-Profil oder ein Eintrag auf einem Buchungsportal beantwortet einen Teil davon. Die eigene Website ist der einzige Ort, an dem alles zusammen steht, in Ihrer Reihenfolge und unter Ihrem Namen. Sie ist auch die Seite, die bei Google erscheint, wenn jemand Ihren Salon direkt sucht. Die folgenden zwölf Punkte sind so sortiert, wie Kunden auf der Seite vorgehen.

1. Der erste Bildschirm: Wer, wo, Termin

Ganz oben, ohne zu scrollen, gehören auf dem Handy vier Dinge hin: der Name des Salons, der Ort oder Stadtteil, ein Satz zum Angebot und ein Knopf zum Termin. „Friseursalon in Nürtingen-Mitte, Damen, Herren und Kinder, Schwerpunkt Farbe“ sagt in einer Zeile, ob man richtig ist. „Willkommen bei uns“ sagt nichts.

Der Knopf heißt so, wie er funktioniert: „Termin online buchen“, „Per WhatsApp anfragen“ oder „Anrufen“. Auf dem Handy sollte er beim Scrollen sichtbar bleiben, zum Beispiel in einer schmalen Leiste am unteren Rand. Ein großes Bild ohne Text, das den ganzen ersten Bildschirm füllt, sieht gut aus, verschiebt aber genau diese Informationen nach unten.

2. Die Preisliste: als Text, vollständig, mit Gesamtpreisen

Nach der Preisliste suchen viele, bevor sie zum ersten Mal kommen. Trotzdem steckt sie auf vielen Seiten in einem PDF oder einem Foto des Aushangs. Google kann PDFs zwar lesen, das Problem ist das Handy: Ein PDF öffnet sich in einem eigenen Fenster, muss vergrößert werden, und nach dem Schließen ist der Termin-Knopf weg. Außerdem bleibt ein PDF gern Jahre unverändert online, während die Preise im Salon längst andere sind.

So wird die Preisliste gut:

  • Als Text auf der Seite, gegliedert nach Damen, Herren, Kinder, Farbe, Pflege und Styling. Jede Zeile eine Leistung und ein Preis.
  • Endpreise inklusive Umsatzsteuer. Wer Verbrauchern Leistungen mit Preisen anbietet, muss nach § 3 der Preisangabenverordnung den Gesamtpreis nennen. Die Angaben müssen außerdem klar zuzuordnen und gut lesbar sein (§ 1 Abs. 3).
  • „Ab“-Preise erklären. Wenn der Preis von Haarlänge oder Aufwand abhängt, schreiben Sie dazu, wovon. „Färben ab 65 €, kurzes Haar; bei langem Haar nennen wir den Preis vor dem Termin“ ist ehrlich und vermeidet Ärger an der Kasse.
  • Gleich wie im Salon. Den Aushang im Salon verlangt § 12 der Preisangabenverordnung ohnehin. Website und Aushang sollten dieselben Preise zeigen, sonst wirkt eine der beiden Listen falsch.
StattBesser
PDF „Preisliste_2022.pdf“Preisliste als Text mit Datum „Stand: Oktober 2026“
„Preise auf Anfrage“Ein Richtpreis und wovon er abhängt
Fachbegriffe ohne Erklärung„Balayage (Strähnen frei von Hand gemalt)“
Nettopreise oder Preise ohne HinweisEndpreise inklusive Umsatzsteuer

Die Beispielpreise oben sind nur zur Veranschaulichung. Ob Ihre Preisangaben im Einzelfall rechtlich passen, klärt eine Rechtsberatung oder Ihre Innung.

3. Öffnungszeiten: überall dieselben

Ärgerlich für beide Seiten ist ein verschlossener Salon, obwohl Google „geöffnet“ angezeigt hat. Das passiert, wenn Website, Google-Unternehmensprofil, Instagram und Buchungsportal unterschiedlich gepflegt werden. Die Lösung ist kein Werkzeug, sondern eine feste Reihenfolge, die Sie bei jeder Änderung einhalten:

WoWas Sie pflegen
Google-UnternehmensprofilReguläre Zeiten und „spezielle Öffnungszeiten“ für Feiertage und kurze Schließungen. Laut Google sind diese für bis zu sechs Tage am Stück gedacht, längere Pausen markieren Sie als vorübergehend geschlossen.
WebsiteDieselben Zeiten als Text, dazu ein Hinweis auf Urlaub oder Brückentage
BuchungssystemFreie Zeiten passend zu den Öffnungszeiten, Urlaub als gesperrte Tage
Instagram und andere ProfileKeine eigenen Zeiten, sondern ein Link auf die Website

Google empfiehlt außerdem, die Zeiten an gesetzlichen Feiertagen zu bestätigen, auch wenn sie den normalen Zeiten entsprechen. Das dauert ein paar Minuten im Jahr und verhindert, dass Kunden vor der Tür stehen.

4. Der Weg zum Termin: Online-Buchung, WhatsApp oder Telefon

Manche Kunden wollen abends buchen, wenn der Salon längst zu ist. Wer dann nur eine Telefonnummer findet, vergisst es oder bucht woanders. Es gibt drei Wege, oft sinnvoll kombiniert:

  • Online-Buchung: Kunden sehen freie Zeiten und buchen selbst. Das entlastet das Telefon am meisten, braucht aber einen gepflegten Kalender im Buchungssystem.
  • WhatsApp: Kunden schreiben, Sie antworten in der Pause. Gut für kleine Salons, die Termine lieber selbst einteilen.
  • Telefon: bleibt wichtig, gerade für ältere Stammkunden. Schreiben Sie dazu, wann man Sie am besten erreicht.

Die bekannten Buchungssysteme für Salons rechnen sehr unterschiedlich ab. Hier steht nur, was die Anbieter selbst auf ihren Preisseiten nennen, Stand 19. Oktober 2026:

SystemWas der Anbieter nennt
TreatwellTarif Starter 39 € im Monat (ob netto oder brutto, nennt die Tabelle nicht). Für die erste Buchung neuer Kunden über den Treatwell-Marktplatz fällt eine Provision an (in den FAQ 35 %, in der Tariftabelle „je nach Standort“). Für Buchungen über den eigenen „Jetzt buchen“-Knopf auf Website und Social Media laut Treatwell keine Provision. 2 % Gebühr bei Online-Vorauszahlung, Gebühren zzgl. MwSt.
ShorePaket Booking 59,90 € im Monat bei monatlicher, 49,90 € bei jährlicher Zahlung, netto. Online-Buchung über Website, Google und Instagram, automatische Terminerinnerungen.
PlanityKunden buchen über planity.com und bekommen eine Bestätigung per E-Mail. Preise für Salons nennt Planity auf seinen Seiten nicht, sie sind beim Anbieter zu erfragen.

Zwei Dinge sollten Sie vor der Wahl wissen. Erstens lässt sich ein Buchungsanbieter auch mit dem Google-Unternehmensprofil verbinden, dann können Kunden direkt aus der Google-Suche buchen. Google weist darauf hin, dass der Anbieter dafür Gebühren verlangen kann. Zweitens kann eine Online-Buchung unter das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz fallen. Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz sind bei Dienstleistungen ausgenommen (§ 3 Abs. 3 BFSG). Was für größere Salons gilt, steht im Ratgeber Barrierefreiheit: Pflicht für Ihre Website?

Wie Sie ein Buchungssystem auswählen und was es insgesamt kostet, steht ausführlich im Ratgeber Website mit Online-Terminbuchung.

5. Eigene Fotos statt nur Instagram

Ihre Arbeiten sind Ihr bestes Argument, und viele Salons zeigen sie längst auf Instagram. Trotzdem ersetzt ein eingebetteter Instagram-Feed keine Fotos auf der Website. Ein Feed zeigt die neuesten Beiträge, nicht die besten, und er lädt Inhalte von Meta. Für solche Dienste brauchen Sie in der Regel eine Einwilligung nach § 25 TDDDG, also ein Cookie-Fenster, bevor der Feed erscheint. Bis dahin sieht der Besucher eine leere Fläche.

  • Zehn bis zwanzig ausgewählte Fotos direkt auf der Website, sortiert nach Leistungen: Schnitt, Farbe, Hochsteckfrisur, Herren.
  • Der Salon selbst: Eingang, Plätze, Waschbecken. Wer neu kommt, will wissen, wie es drinnen aussieht.
  • Instagram als Link, gut sichtbar, für alle, die mehr sehen wollen.

Wichtig bei Kundenfotos: Bilder von Personen dürfen nach § 22 KUG nur mit deren Einwilligung veröffentlicht werden. Lassen Sie sich das schriftlich geben, am einfachsten mit einem kurzen Formular, das Sie im Salon bereitliegen haben. Das gilt auch für Fotos, die schon auf Instagram stehen.

6. und 7. Team und Spezialisierungen

Beim Friseur bucht man oft nicht den Salon, sondern eine Person. Stellen Sie deshalb jede Friseurin und jeden Friseur mit Foto, Vornamen und Schwerpunkt vor: „Lisa, Farbe und Blondtöne“, „Murat, Herrenschnitte und Bart“. Wenn das Buchungssystem die Wahl der Person erlaubt, sollten die Namen dort genauso heißen.

Spezialisierungen verdienen eine eigene Seite. Wer „Balayage Nürtingen“ oder „Brautfrisur Esslingen“ sucht, soll auf einer Seite landen, die genau das zeigt: Fotos, Ablauf, Dauer, Richtpreis, Fragen, die Kunden vorher stellen. Eine lange Leistungsliste auf der Startseite kann das nicht. Fangen Sie mit den zwei oder drei Leistungen an, die Ihnen am meisten bringen oder am meisten Spaß machen.

8. Anfahrt und Parken

Die Adresse gehört auf jede Seite, auf dem Handy zum Antippen, damit sich die Karten-App öffnet. Dazu ein Satz zum Parken und zur nächsten Haltestelle: „Parkhaus am Marktplatz, drei Minuten zu Fuß“. Das klingt banal, ist aber oft die Frage, die vor dem ersten Besuch übrig bleibt. Eine eingebettete Karte ist dafür nicht nötig. Wie ein Instagram-Feed lädt sie Inhalte eines Drittanbieters und braucht dann meist eine Einwilligung.

9. Bewertungen: fragen, ohne zu tricksen

Bei der Wahl eines neuen Salons lesen viele zuerst die Google-Bewertungen. Der einfachste Weg zu mehr Bewertungen ist, zu fragen. Google stellt im Unternehmensprofil einen Link und einen QR-Code bereit, den Sie an der Kasse aufstellen oder nach dem Termin per WhatsApp schicken können.

Dabei gelten Googles Regeln für Rezensionen:

  • Keine Gegenleistung, also kein Rabatt und keine kostenlose Pflege für eine Bewertung.
  • Alle Kunden fragen, nicht nur die, von denen Sie eine gute Bewertung erwarten.
  • Keine Bewertungen von Mitarbeitern, Familie oder Freunden.

Auf der Website zeigen Sie einige Bewertungen mit Vornamen und verlinken auf Ihr Google-Profil. Und beantworten Sie Bewertungen, auch die kritischen, freundlich und sachlich. Das lesen spätere Kunden mit.

10. Lokale Suche: Google-Profil und strukturierte Daten

Wer „Friseur“ und seinen Ort sucht, sieht oft zuerst die Karte mit den Unternehmensprofilen. Ihre Website stützt dieses Profil, wenn die Angaben übereinstimmen. Google verlangt, dass der Name im Profil so heißt wie auf dem Schild und der Website, ohne Zusätze wie „Bester Friseur Stuttgart“. Adresse und Telefon sollten überall gleich geschrieben sein.

Technisch hilft ein Baustein, den Besucher nicht sehen: strukturierte Daten nach Schema.org. Google empfiehlt, den genauesten passenden Typ zu verwenden, für Salons ist das „HairSalon“. Darin stehen Name, Adresse, Telefon und Öffnungszeiten in einer Form, die Suchmaschinen und KI-Suchen sicher lesen können. Ob Ihr Salon in ChatGPT und der Google-KI schon auftaucht, zeigt der Ratgeber KI-Sichtbarkeit prüfen.

11. Stellenanzeigen und Karriere

Viele Salons suchen genauso dringend Personal wie Kunden. Bewerberinnen und Bewerber schauen sich Ihre Website an, bevor sie sich melden, meist auf dem Handy. Eine eigene Seite „Arbeiten bei uns“ zeigt, was ein Inserat im Jobportal nicht zeigen kann: das Team, den Salon, Arbeitszeiten, Weiterbildungen, wie die Einarbeitung läuft.

  • Bewerbung in zwei Minuten: Name, Telefon, ein paar Fragen, fertig. Ein Lebenslauf als PDF ist für viele schon die Hürde.
  • Jede Stelle mit eigener Seite. Mit dem passenden Markup kann Google sie in seiner Jobsuche zeigen.
  • Besetzte Stellen entfernen. Google erlaubt keine abgelaufenen Stellenanzeigen im Markup, und Bewerber ärgern sich zu Recht.

12. Impressum, Datenschutz und Cookie-Fenster

Impressum und Datenschutzerklärung müssen von jeder Seite aus mit einem Klick erreichbar sein. Ein Cookie-Fenster brauchen Sie nur, wenn die Website Dienste nutzt, die nicht unbedingt erforderlich sind, etwa Statistik, Werbe-Pixel, einen Instagram-Feed oder eine eingebettete Karte. Je weniger davon, desto kleiner das Fenster und desto schneller sieht der Kunde Ihre Preise. Auch ein Buchungssystem verarbeitet Kundendaten. Fragen Sie den Anbieter nach dem Vertrag zur Auftragsverarbeitung und nennen Sie ihn in der Datenschutzerklärung. Im Zweifel lassen Sie die Rechtstexte prüfen.

Typische Fehler auf Friseur-Websites

  • Die Preisliste ist ein PDF von vor drei Jahren. Kunden rechnen mit den alten Preisen und sind an der Kasse überrascht.
  • Öffnungszeiten widersprechen sich zwischen Website, Google und Buchungsportal.
  • Der Termin-Knopf führt ins Leere, weil das Buchungssystem gewechselt wurde und der Link noch auf das alte zeigt.
  • Nur Stockfotos. Lächelnde Models aus einer Bilddatenbank zeigen, was jeder Salon zeigen könnte.
  • Instagram ist die einzige Galerie, und vor der Einwilligung bleibt die Fläche leer.
  • Das Team fehlt, obwohl Kunden gezielt eine Person buchen wollen.
  • Die Stellenanzeige ist von 2023 und lässt den Salon verlassen wirken.

Checkliste für Ihre Friseur-Website

Nehmen Sie Ihr Handy, öffnen Sie Ihre Website und haken Sie ab:

  1. Oben stehen Name, Ort, ein Satz zum Angebot und ein Knopf zum Termin.
  2. Die Preisliste steht als Text auf der Seite, mit Endpreisen und Datum.
  3. Die Öffnungszeiten stimmen mit dem Google-Unternehmensprofil und dem Buchungssystem überein.
  4. Ein Termin geht online, per WhatsApp oder Telefon, und der Weg ist auf jeder Seite sichtbar.
  5. Es gibt eigene, ausgewählte Fotos Ihrer Arbeiten und des Salons, Instagram ist verlinkt.
  6. Das Team ist mit Foto, Vornamen und Schwerpunkt vorgestellt.
  7. Ihre wichtigsten Spezialisierungen haben eine eigene Seite.
  8. Adresse zum Antippen, dazu Parken und Haltestelle.
  9. Bewertungen sind sichtbar und Ihr Google-Profil verlinkt.
  10. Name, Adresse und Telefon sind überall gleich geschrieben, strukturierte Daten sind hinterlegt.
  11. Offene Stellen haben eine eigene Seite mit kurzer Bewerbung per Handy.
  12. Impressum und Datenschutz sind mit einem Klick erreichbar, das Cookie-Fenster verdeckt nicht die Seite.

Wenn Sie bei mehr als drei Punkten zögern, lohnt sich ein genauer Blick. Die meisten Punkte kosten wenig Geld, aber jemand muss sie einmal in Ruhe umsetzen und danach pflegen.

Friseur-Website selbst erstellen oder erstellen lassen?

Mit einem Baukasten kommen Sie günstig an eine Seite. Texte, Fotos, Preisliste, Buchungs-Einbindung, Google-Profil und Rechtstexte bleiben aber bei Ihnen, und meist am Abend nach einem vollen Tag im Salon. Ob sich das lohnt, ist weniger eine Frage des Könnens als der Zeit. Was Baukästen und erstellte Websites über drei Jahre kosten, steht im Ratgeber Website erstellen lassen: Kosten, den Ablauf Schritt für Schritt beschreibt Firmenwebsite erstellen.

Wenn Sie die Website erstellen lassen, sieht das bei mir so aus: Die Firmenwebsite mit Startseite, bis zu fünf Leistungsseiten und Kontaktseite mit Formular, Anruf und WhatsApp kostet 1.500 € und ist in 14 Tagen online. Das Paket Wachstum mit Karriereseite, eigenen Seiten für die Orte in Ihrem Einzugsgebiet und Einrichtung Ihres Google-Unternehmensprofils kostet 2.500 € und ist in 21 Tagen online. Festpreise netto zzgl. USt. Eine Online-Buchung mit Treatwell, Planity, Shore oder einem anderen System binde ich im Paket Individuell ein, ebenso eine eigene Lösung, mit festem Preis vorab. Die Texte schreibe ich, Sie zahlen erst nach Freigabe, und die Website gehört Ihnen.

Laufend kommen 19,99 € im Monat inkl. USt. für Hosting und Backups dazu. Kleine Änderungen sind kostenlos, auch Jahre nach dem Start. Neue Inhalte wie Blogbeiträge, Stellenanzeigen, Ortsseiten oder Landingpages gibt es im Auffrischungspaket: bis zu 10 neue Seiten für 249 € netto. Neue Preise oder Urlaubszeiten schicken Sie also einfach per WhatsApp. Alles zu Salons steht auf der Seite Webdesign für Friseure.

Fazit

Eine gute Friseur-Website ist kein Hochglanzprospekt, sondern der kürzeste Weg vom Gedanken „ich brauche einen Termin“ zum gebuchten Termin. Dafür braucht sie eine Preisliste als Text, Öffnungszeiten, die überall stimmen, einen sichtbaren Weg zum Termin und echte Fotos von Ihnen, Ihrem Team und Ihren Arbeiten. Bewertungen, eigene Seiten für Spezialisierungen und eine Karriereseite machen den Unterschied, wenn mehrere Salons in der Nähe sind. Mit der Checkliste oben sehen Sie in zehn Minuten, wo Ihre Seite steht.

Häufige Fragen

Was muss auf eine Friseur-Website?

Name, Ort und ein Knopf zum Termin ganz oben, die Preisliste als Text, Öffnungszeiten passend zum Google-Unternehmensprofil, Adresse mit Hinweis zum Parken, Fotos Ihrer Arbeiten, das Team mit Schwerpunkten, Bewertungen sowie Impressum und Datenschutzerklärung. Wer Personal sucht, ergänzt eine Karriereseite.

Sollte die Preisliste als PDF auf die Website?

Besser nicht. Google kann PDFs zwar lesen, aber auf dem Handy ist ein PDF mühsam und wird oft nicht aktualisiert. Eine Preisliste als Text mit Endpreisen inklusive Umsatzsteuer und Datum ist für Kunden leichter zu lesen und schneller geändert.

Welches Buchungssystem passt zu meinem Salon?

Das hängt davon ab, wer den Kalender pflegt und ob Sie Neukunden über ein Portal gewinnen wollen. Treatwell nennt einen Monatspreis und eine Provision für die erste Marktplatz-Buchung neuer Kunden, Shore einen Monatspreis je nach Paket, Planity nennt keine öffentlichen Preise (Stand 19. Oktober 2026). Wenn Sie schon ein System nutzen, bleiben Sie dabei.

Reicht Instagram statt einer Website?

Als Ergänzung ja, als Ersatz kaum. Preise, Öffnungszeiten und Buchung sind auf Instagram schwer zu finden, und bei einer Google-Suche nach Friseur und Ort stehen meist Unternehmensprofile und Websites oben. Verlinken Sie Instagram und zeigen Sie auf der Website eine Auswahl eigener Fotos.

Was kostet es, eine Friseur-Website erstellen zu lassen?

Bei Fabian Studio kostet die Firmenwebsite 1.500 €, das Paket Wachstum mit Karriereseite und Google-Unternehmensprofil 2.500 €, jeweils als Festpreis netto zzgl. USt. Eine Online-Buchung gehört zum Paket Individuell mit festem Preis vorab. Laufend kommen 19,99 € im Monat für Hosting und Backups dazu.

Darf ich Fotos meiner Kundinnen auf der Website zeigen?

Nur mit Einwilligung der abgebildeten Person, so verlangt es § 22 KUG. Lassen Sie sich die Einwilligung schriftlich geben, am besten mit einem kurzen Formular im Salon. Das gilt auch für Fotos, die schon auf Instagram veröffentlicht sind.

Quellen

Stand der Recherche:

  1. Bundesministerium der Justiz: § 1 PAngV: Anwendungsbereich; Grundsatz
  2. Bundesministerium der Justiz: § 3 PAngV: Pflicht zur Angabe des Gesamtpreises
  3. Bundesministerium der Justiz: § 12 PAngV: Preisangaben für Leistungen
  4. Google Search Central: File types indexable by Google
  5. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Richtlinien für die Präsentation Ihres Unternehmens auf Google
  6. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Spezielle Öffnungszeiten festlegen
  7. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Buchungen über einen Anbieter einrichten
  8. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Tipps für mehr Rezensionen
  9. Google: Verbotene und eingeschränkt zulässige Inhalte (Maps)
  10. Google Search Central: Local business (LocalBusiness) structured data
  11. Schema.org: HairSalon
  12. Google Search Central: Job posting (JobPosting) structured data
  13. Bundesministerium der Justiz: § 22 KUG: Recht am eigenen Bild
  14. Bundesministerium der Justiz: § 25 TDDDG: Schutz der Privatsphäre bei Endeinrichtungen
  15. Bundesministerium der Justiz: § 3 BFSG: Barrierefreiheitsanforderungen, Ausnahme für Kleinstunternehmen
  16. Treatwell: Preise für Partner
  17. Shore: Preise
  18. Planity: Online einen Friseurtermin buchen

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